Galerie am Brüsseler Platz
Klaus Findl Vita

Klaus Findl

 

Klaus Findls zeichnerische und malerische Darstellungen des Menschen werden zu
grotesken, fast fratzenhaften Spiegelungen des vorgeblich Vertrauten.
Der Blick des Betrachters wird in merkwürdig amorphe Gesichter hineingezogen und
gleichzeitig zurückgestoßen. Die Gesichter fangen den Blick auf, halten ihn fest,
und wenden ihn gegen den Betrachter zurück.

 

 

geboren 1968 in Frankfurt/Main.

Lebt in Köln, Atelier in Köln

 

1989 – 93 Studium der Theater-Regie an der Universität Hamburg und der

Hochschule für Musik und darstellende Kunst bei Jürgen Flimm und Manfred

Brauneck. Danach Hospitant und Assistent (u.a. bei Wilfried Minks, Leander

Haußmann und Dimiter Gotscheff). In den Folgejahren freier Regisseur an

verschiedenen deutschen Theatern, außerdem Schauspieler und TV-Autor.

Seit 2000 Arbeit als bildender Künstler (Zeichnung, Malerei, Installation.

Performance). Diverse Einzel- und Gruppenausstellungen.

Einzelausstellungen, Auswahl:

2003 „Mutter, wo kommt das Blut her?“ – Zeichnungen, Galerie Kronosom, Köln

2005 „Die Enttäuschung“ – Zeichnungen, Ausstellungsraum Projekt Herzgehirn, Köln

„Die Anmaßung“ – Zeichnungen und Bilder, Ausstellungsraum Projekt Herzgehirn, Köln

2006 „Vor Entsetzen und vor Freude“ -Bilder und Installationen, Kunstraum Aachener Strasse, Köln

2007 „Shceisse und Godl“ – Filzstiftzeichnungen, Ausstellungsraum Lichtwerk, Köln

2009 „Blickdicht – Union Wahnfried“ – Ölbilder und Zeichnungen, Ausstellungsraum Jürgen Bahr, Köln

2009 Galerie Carla Stützer, Köln

2012 Neue Arbeiten – Bilder und Installationen, Ausstellungsraum Projekt Herzgehirn, Köln

Gründungsmitglied von „textura“ (FreudLacan-Gruppe Köln)

Mitglied der KAPJL (Kölner Akademie für Psychoanalyse Jacques Lacan).

In diesem Rahmen regelmäßige Vorträge (zuletzt an der Universität Köln) und

Leitung von Diskussionsveranstaltungen über Film, Kunst und Ästhetik.

Lehrer und Berater/Coach für Bühnenkünstler.

Susanne Müller

In der Foto-Installation Fragments de Mémoire (Erinnerungsfragmente) begegnen wir den Spuren der deutschen Besatzungszeit in Paris, die Susanne Müller anhand von Fotos von städtischen Erinnerungstafeln und Portraits der Opfer und Täter der Nazi-Verbrechen fragmentarisch nachzeichnet. Das Unheimliche der Vergangenheit keimt hier im Spiegel der heutigen Erinnerungssymbole und insbesondere in den Namen der Toten auf, welche die Grenzen zwischen Deutschen und Franzosen, Besetzern, Widerstandskämpfern und Deportierten ebenso zerfließen lassen wie die zeitlosen fremd-vertrauten Portraits.

 

geb. 1979, lebt in Paris und Köln, Studium der Psychologie (Schwerpunkt

Kunstpsychologie und Alltagsästhetik) (Köln), Kunstgeschichte (Bonn) und

Bildenden Kunst (Paris). Aktuelle Dissertation im Fach Bildende Kunst über das

Unheimliche in der zeitgenössischen Kunst (Paris). Tätigkeit als Psychologin

und Übersetzerin

 

Ausstellungen (Schwerpunkt Fotografie und Installation) in Frankreich und Deutschland

Auswahl:

2012-2013: Cadavre Exquis : Journées Ordinaires – privé/public und Journées Ordinaires – Work

in Progress, Ausstellungsprojekt mit dem deutsch-französischen Kollektiv ParisBerlin

fotogroup, in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Paris und arte

– Rencontres d’Arles (festival Voies off), l’Atelier, Arles

– Galerie Vincent Sala, Paris

– Goethe-Institut Toulouse, Toulouse

2012: La Vague. Séminaire-installation-performance

– Universität Paris 1 Panthéon-Sorbonne

2009: Êtr’Ange im Rahmen der Ausstellung Passages

– Galerie Michel Journiac, Paris

2006: Passages de l’intime au commun (Einzelausstellung) in Zusammenarbeit mit dem

Goethe-Institut Paris, im Rahmen des europäischen Kulturfestivals 123cultures

– Centre Wallonie-Bruxelles, Paris

– Centre culturel italien, Paris

Zeitschriftenbeiträge und Vorträge im Bereich Kunst, Kunstwissenschaft und

Psychoanalyse

Auswahl:

2012: Herausgeberin von Begegnungen mit dem Unheimlichen, Nr. 2/2012 von Y, Revue für

Psychoanalyse (Hrsg. Michael Meyer zum Wischen), Parodos Verlag, Berlin

Hierin: „Der eigene Name im Spiegel des a(A)nderen. Occupation und Erinnerung“

„L’intime dans le miroir de l’Autre. Une rencontre unheimlich à travers le nom“, Vortrag

Universität Paris 1 Panthéon-Sorbonne und Online-Publikation

„L’Unheimlich à l’oeuvre. Passages de l’intime au public et du familier à l’étrange dans l’art

contemporain“. In: L’intime, le privé, le public dans l’art contemporain (Hrsg. Éliane Chiron,

Anaïs Lelièvre), Nr. 8 von X, L’oeuvre en procès (Hrsg. Éliane Chiron), Publications de la

Sorbonne, Paris, 2012

Karin Schlechter

 

Karin Schlechters Arbeiten basieren oft auf Performances, die zu Videos weiter bearbeitet werden.
Sie verwendet darin ihren Körper und ihr Gesicht als Material und entzieht ihnen die als persönlich erkennbaren Merkmale, an denen wir normalerweise Identität festmachen.
Es ereignet sich ein beunruhigender Eintritt des Unheimlichen in unsere gewohnte Realitäts- und Selbstwahrnehmung, und es zeigen sich ihre doppelbödigen und maskenhaften  Aspekte.

geb. 1963, Studium in Köln / Atelier in Köln

Zahlreiche Einzelausstellungen und Kunstprojekte im In- und Ausland.

Raum- und Videoinstallationen, Performances

Auswahl:

2012 Kreuzung an Sankt Helena Bonn (Katalog)

Stadtmuseum Beckum (Katalog)

2011 Kunstverein Bad Godesberg

2010 Altes Pfandhaus Köln

2009 Kunst im Turm: Turm der Lutherkirche Köln

2008 Ateliers im Kupferhof, Stolberg i. Rhl.

2007 Siegerlandmuseum Siegen, Oberes Schloss Siegen

2005 Kunstverein Freiburg / Projekt Rosa9

Galerie Rachel Haferkamp Köln

2004 Schlosskirche Bonn

2003 Mai°s Projekt Berlin, Alexanderplatz

2001 KunstWerk Köln

1999 Museum für Neue Kunst Reykjavik, Island

1998 Käthe Kollwitz Museum Köln

Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit KünstlerInnen anderer Sparten.

Textveröffentlichungen. Theaterarbeit, Publikationen und Katalogbeiträge

2008 Gründungsmitglied von textura, Arbeitsfeld Kunst und Psychoanalyse, Köln

2005 Gründung der Schule des Begehrens in Köln

2000 Theaterfestival Theaterzwang / Bühnenbild für das tatraum theater Düsseldorf

1995 Gründung Künstlerinnen-Netzwerk Köln

1992 Gründung Kunstverein Projekt Herzgehirn e.V. Köln

 Marcela Böhm

 

 

Mit den Mitteln der Malerei irritieren Marcela Böhms Arbeiten die scheinbare „Heimeligkeit“ bürgerlicher Selbstbilder. Marcela Böhm beschäftigt sich mit den oft und gerne ausgeblendeten Widersprüchen in Menschen und ihren Auswirkungen in der Welt. Gut und böse, richtig und falsch – die Wahrnehmung ist um eine klare Abgrenzung bemüht, aber die andere Seite ist immer gleichzeitig da. Sie schwingt unterschwellig mit, was sich in einem vagen Gefühl des Unwohlseins manifestiert.

 

 

Geboren 1972 in Buenos Aires, seit 1993 in Köln

1994-98 Alanus Hochschule Alfter, Diplom in Malerei im September 1998
2002 Akademie Pentiment, HH, Illustration / Comic bei Matthias Schultheiss
2002/03 Arbeitsstipendium im Künstlerhaus Hooksiel, Gemeinde Wangerland
2010 Publikation „Was man kann“, Kunstbuch, Verlag NEUE SACHLICHKEIT
Isbn Nr. 978-3-942139-02-1

Ausstellungen (Auswahl) / Exposiciones (selección) / Exhibitions (excerpt)

2000 Individuen“; Schulz, Köln
2002 Sonntag Morgen“; Kunsthalle, Hangelar
Generalkonsulat der Republik Argentinien, Frankfurt
Eröffnungsausstellung; Künstlerhaus Hooksiel
2003 Abschlussausstellung; Künstlerhaus Hooksiel
2004 Das süsse Leben“; Galerie Russak, Frankfurt a. M.
Süsses Leben“; Galerie „Zavaletalab“, Buenos Aires
2005 GALERIE SCHAFFRATH, Viersen
solange sie“; Kunstverein Kirchzarten e. V, Kirchzarten
2006 Galerie OBRAS de Arte, Krefeld
Galerie Cut-LaifArt, Leipzig
GAM, Galerie Obrist am Museum, Essen
2007 Eine feine Gesellschaft“, OBRIST&GINGOLD Galerie
2009 „mi calle, mi casa“, Zavaletalab, Buenos Aires
2010 „was man kann“, GAM, Obrist Gingold Galerie, Essen
„Private Life“, Privatwohnung, Köln
2011 „was man kann“, Städtisches Museum Wesel – Galerie im Centrum
COR GALERIE ZÜRICH, Zürich
2012
KEINE ANGST Galerie Jörg Heitsch, München
„Vergangenheitsbewältigung“, Hafenkult, Duisburg
OPEN WATER, Galerie Obrist Am Museum
2013 AKTUELL: Swimmingpool Paintings, Klonaris Fine Art, 11 April bis 31 Mai, Avenida Jaume III, 13 – 1° – 2a, 07012 Palma de Mallorca
Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl) und Messen/ Participaciones (selección) y ferias/ Participations (excerpt) and fairs
1998 Acht Köpfe stellen aus“: technische Fachhochschule Rhein –Sieg, Sankt Augustin Kunstflut“; Rhenania, Köln
Apollinaris & Art“; Apollinarishallen, Bad Neuenahr
1999 Kunstbombe“; Flottmannhallen, Herne
1. Artvent“; Kunst Werk KHB e. V., Bonn
2000 Kunstforum, Köln
F 90“; Kunst Werk KHB e. V., Bonn
2001 fünfspurig“, Monatsgalerie, Berlin
Absatz III“; Kunst Werk KHB e. V, Bonn
2002 Kunstbombe“, Herne
Irdisch – Überirdisch“, Künstlerforum Bonn
2003 McCann-Erickson, Frankfurt a.M.
Kwartier“; Kunst Werk KHB e. V, Bonn
Palacio de las Artes, Buenos Aires
2004 N° 5“; Kunst Werk KHB e. V, Bonn
2005 entre-temps“, Redoute, Bad Godesberg
Kleine Formate“, Galerie „Obras de arte“, Krefeld
Wundertüten“, Galerie Obrist, Essen
Alvear Fashion & Arts“, Buenos Aires (Galerie Zavaletalab)
2006 Fast ausgezogen“, Galerie Obrist, Essen
KHB in Köln“, Ausstellungsraum in der Alten Feuerwache, Köln
Art Karlsruhe (GAM)
Art Moscow (GAM)
Toronto International Art Fair (GAM)
Siste viator!“, Galerie OBRAS, Krefeld
Wundertüten (GAM)
2007 Art Moscow (GAM)
Toronto International Art Fair (GAM)
„Münster goes Berlin“, Kunsttachometer, Berlin
„Best Friends Nr. 2“, Dogs Fine Art Gallery, Düsseldorf
„Sonderbar, daß man sterben kann, wenn man liebt“, Kunsttachometer, Palma de Mallorca
2008 Art Moscow (GAM)
Kunstpreis Europäisches Frauenforum 2009, Galerie Dorothea Schrade, Diepoldshofen
2009 DAS FEST, Obrist Gingold Galerie, Essen
Kunst Zürich
2010 Art Karlsruhe
„Round one: great experiment“ Driesch:Klonaris, Palma de Mallorca
Selection Art Basel
Art Moscow
CAR Contemporary Art Ruhr, Essen
Kunst Zürich
2011 Cor Galerie, Zürich
Selection Art Basel
Eröffnung Quartier Am Hafen, Köln
2012
Art Karlsruhe
MALEREI PUR, aaber artspace, München
Kunst Zürich
2013 Art Karlsruhe (GAM, One Artist Show)
AKTUELL:
„Wellen“, QQ-Art Galerie, Forststr.73, 40721 Hilden, 12 – 28. 04, So 15-18 Uhr , Mi von 18 – 21 Uhr und nach Vereinbarung
„Mahlzeit“, Galerie.1, Hauptstr. 362, 53639 Königswinter, 19. April bis zum 17. Juni Do-Sa 14-18 und So 12-18 Uhr

Jährlich Atelierausstellungen im Rahmen der vom BBK organisierten Offenen Ateliers.